Drucken

Marktplatz der Berufe in Lohne

Unternehmen konnten sich am 24. und 25.August präsentieren und Schülern erste Ausblicke auf Perspektiven geben


Mit von der Partie: (von links) Anne Nußwaldt, Tobias Gerdesmeyer, Gert Kühling (alle Stadt Lohne), lrmtrud Rießelmann, Rainer Meyer (beide KKV), Magdalena Böckmann (Stegemannschule), Cornelia Roth und Cedric Liebrum (beide Realschule Lohne).
Foto: Stadt Lohne, Cornelia Rothkegel-Hartke
www.lohne.de

Maler, Maurer, Krankenschwestern - was hinter diesen Berufen steckt, davon haben wohl die meisten Jugendlichen zumindest eine ungefähre Vorstellung. Was aber macht eigentlich eine Veıwaltungsfachangestellte den ganzen Tag? Und womit beschäftigt sich jemand, der in der Druckvorstufe arbeitet? Fragen, die auf dem Marktplatz der Berufe am 24. und 25. August 2017 in der Stegemannschule und der Realschule Lohne an der Meyerhofstraße geklärt werden konnten.

Berufsvorbereitung mal ganz anders: Schüler der achten und neuten Klasse erhielten Einblicke in allerlei Berufssparten. Praxis Dr. Lodde, Zerhusen & Blömer, Krankenpflegeschule, Elektro Holthaus, Ofen-Loft, Gebäudereinigung Thierbach, Leffers oder auch die Stadt Lohne: Insgesamt präsentierten sich 17 hiesige Firmen, Diese haben die Schüler eingeladen, sich ganz praktisch in den Berufsfeldern auszuprobieren.

Zähne wurden gereinigt, Paletten gestapelt, Gläser und Teller richtig positioniert oder auch technische Geräte konnten ausprobiert werden. Die Schülern hatten dabei einen Fragebogen, den sie dann ausfüllten. Hat die Aufgabe Spaß gemacht und ist sie leicht gefallen? Gibt es Interesse, die Firma näher kennenzulernen? Anhand dieser Fragen konnten die Schüler ganz individuell herausfinden, in welche Richtung es in Hinblick auf ihre künftige Berufswahl gehen soll.

"Wir veranstalten den Marktplatz der Berufe nun zum zweiten Mal", berichtet Cornelia Roth von der Realschule, die diese Aktion mit sehr viel Herzblut als Initiatorin auf die Beine gestellt hat. Als Kooperationspartner wurde der KKV Lohne gewonnen, der sich für die Firmensuche verantwortlich zeichnete. "Wir haben erst einmal geschaut und gesucht, damit ein Mix für Jungs und Mädels entsteht", sagte Irmtrud Rießelmann vom KKV Lohne. Wichtig sei auch gewesen, dass kleine Betriebe angesprochen wurden. Vorteilhaft sei die Teilnahme der Handwerker. "Das ist immer mit praktischen Übungen verbunden und so kommt man als Firma gleich in das Gespräch mit den Schülern", erzählt Rießelmann.

Das bestätigt auch Realschulleiter Cedric Liebrum: "Wir wollten uns auf Lohner Firmen konzentrieren. Sie hatten uns signalisiert, dass es immer schwieriger wird, Auszubildende zu bekommen." Wichtig sei aber auch, die Eltern mit ins Boot zu holen. Auch sie müssen wissen, welche Berufsmöglichkeiten heute gegeben sind, ums so auch als Beratungsstütze für ihre Kinder zu fungieren.

Berufsberatung in der Schule, Berufsinformationszentrum und nun der Marktplatz der Berufe: Schülern wird geballt aufgezeigt, welche Zukunfsmöglichkeiten bestehen.


Quelle: Oldenburische Volkszeitung / Maike Scholz / 25.08.2017