Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung
www.kkv-bund.de
KKV-Bund / Ortsgemeinschaft Lohne

Litauen-Hilfe

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Januar 1999

Der KKV Lohne hat im Rahmen seiner Generalversammlung beschlossen, eine Aktion für Litauen zu starten. Das Diagnostische Zentrum in Kaunas soll unterstützt werden. Clemens Rottinghaus vom Caritas-Verband hatte dieses Projekt den Lohner KKVern vorgestellt. Das Zentrum leistet in Kaunas diagnostische und medizinische Hilfe für bedürftige Mitbürger. Rund 21000 Patienten werden jährlich dort behandelt. Pro Jahr fallen in dem "Diagnostikos Centras" rund 28.000,00 DM Kosten an.

Rund 6 000 Litas wandern jeden Monat in das Holzkästchen auf dem Empfangstisch des Diagnostischen Zentrums in Kaunas. Umgerechnet sind das nicht mehr als 3 000 Mark. Ausser diesen Spenden von Patienten hat das Ärztehaus der Caritas keine regelmäßigen Einnahmen. Zuwenig, um alle Kosten decken zu können.

Mai 1999

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v.l. C.Rottinghaus, K.H.Diekmann, A.Kuliesiene-Merkeliene, H.J.Behnke, B.Warnking,
V.Veprauskas


Jetzt hat die Caritas einen starken Partner gefunden, der entscheidend zur Finanzierung beitragen wird: die Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung (KKV) Lohne. Bernard Warnking, Hans-Jürgen Behnke und Karl-Heinz Diekmann vom KKV in Lohne flogen eigens nach Kaunas, um die Partnerschaft perfekt zu machen, in dem sie der Chefärztin des Zentrums, Alma Kuliesiene-Merkeliene, die erste Spende übergaben: stolze 29 000 Mark. Und Karl-Heinz Diekmann gab ihr gleich die Zusage: Der KKV Lohne  wird auch im nächsten Jahr für das notwendige Geld sorgen. Ehrensache.
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Februar 2000

Erneuter Spendenaufruf an die Mitglieder des KKV-Lohne. Die Caritas aus Kaunas hat inzwischen mit Exaktheit die Verwendung  der Spendengelder aus 1999 bestätigt und aufgegeben, welche Ausgaben in nächster Zeit am dringendsten sind.


April 2000

Die Mitglieder des KKV Vorstandes Lohne, Walter Diekmann, Rainer Meyer und Marzella Römann übergaben im April 2000 dem Diagnostischen Zentrum in Kaunas in Litauen eine weitere Geldspende in Höhe von 30 000,00 DM die durch einen Spendenaufruf der KKV Gemeinschaft Lohne gesammelt wurde. Bei einer Führung durch die Einrichtung konnten sich die Mitglieder des KKV Lohne einen Eindruck über diese Einrichtung verschaffen. Die Leitung hatten Robertas Grigas, Generaldirektor der Caritas Litauen, und Dr. Alma Merkeliene, Leiterin und Ärztin des Diagnostischen Zentrums, übernommen.


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v.l. Walter Diekmann, Robertas Grigas, Dr. Alma
Merkeliene, Ona Virbasuite, Marzella Römann, Rainer Meyer


Während ihres Aufenthaltes in Kaunas besuchte die Delegation des KKV Lohne zusammen mit Robertas Grigas und der Sachverwalterin der Diözesancaritas in Kaunas, Ona Virbasuite, weitere Einrichtungen der Caritas. Darunter war zum Beispiel ein Generationshaus, in dem ältere bedürftige Menschen sowie junge alleinstehende Mütter mit ihren Kindern untergebracht waren.

Die Gäste aus Lohne besichtigten auch ein Kinder- und Jugendzentrum sowie ein Altersheim in der ärmsten Kirchengemeinde von Kaunas. Diese Einrichtungen waren zum Teil in einem sehr schlechten Zustand und bedürften einer dringenden Renovierung. Außerdem standen die Besichtigung einer Kindertagesstätte, in der Kinder aus mittellosen Familien betreut und verpflegt werden, und einer Suppenküche, in der täglich bis zu 1000 Bedürftige mit Suppe und Brot versorgt werden, auf dem Programm. Die Suppenküche der Caritas Kaunas war in einer alten Kantine untergebracht, die sich in einem äußerst beklagenswerten Zustand befand. Die Hilfe seitens des KKV Lohne wird weiter gehen. Denn nach dem Aufenthalt in Kaunas waren sich die KKV-Vertreter einig, dass die litauische Caritas auch weiterhin der Unterstützung aus Südoldenburg bedarf.


Februar 2002

Hans-Jürgen Behnke berichtet über Gespräche mit der Caritas und teilt mit, dass der Landescaritasdirektor Paul Schneider in Kürze wieder nach Litauen fährt, um zu prüfen, welche Aktionen evtl. neu in Angriff genommen werden können und um den Erfolg der bisherigen Spendenaktionen zu kontrollieren. Der Vorstand des KKV beschloss, auch in diesem Jahr die KKV Mitglieder wieder zu einer Spende für Kaunas aufzurufen. Vorrangig soll dann aber die s.g. "Armenküche" und "die häusliche Altenpflege" unterstützt werden. Sollten die Gespräche mit Paul Schneider nach seinem Besuch in Kaunas neue Erkenntnisse ergeben, wird evtl. dann die Spende entsprechend zugeteilt. Hans-Jürgen Behnke wird gemeinsam mit dem Arbeitskreis "Kaunas" im KKV einen Brief an die Mitglieder vorbereiten.


März 2002

E-Mails aus Litauen

Liebe Freunde des KKV Lohne,

hier schreiben Ihnen die Mitarbeiter des Hauspflege-Projektes der Caritas Litauens. Schon fast ein halbes Jahr ist seit unserem Treffen vergangen, das neue Jahr 2002 hat begonnen.Wir bitten, dass der gütige Gott Ihnen seinen reichen Segen in diesem Jahr schenkt. Wir möchten Ihnen nochmals für die moralische und finanzielle Unterstützung danken.

An dieser Stelle wollen wir auch die Freude zum Ausdruck bringen, die durch unsere gemeinsamen Anstrengungen in dem Projekt erreicht worden sind. Inzwischen haben sich 5 Ehrenamtliche unserem Projekt angeschlossen, die zusammen mit den Hauptamtlichen die bedürftigen Kranken besuchen. In dieser Zeit haben sie ungefähr 62 Schwerkranke besucht, 21 darunter wurde professionelle medizinische Hilfe erteilt. 14 aus der Zahl dieser Kranken sind gestorben, aber ihr Tod war mit Hilfe unseres funktionierenden Projektes anders als andere Todesfälle. Als Beispiel möchten wir über ein krankes Mädchen erzählen (erzählt und beschrieben von L.Aleksandrovaite und L.Drazdauskiene, Mitarbeiterinnen der Hauspflege):

Beim ersten Besuch bemerkten wir, dass das Mädchen halb bewusstlos war. Trotz einer durchgeführten Kopfoperation war am kahlen Schädel eine Beule sichtbar. Die Ärzte hatten den Angehörigen gesagt, dass schon alles Mögliche getan wurde und sie nur ihr herzliches Mitleid aussprechen konnten. Die Mutter hat die Krankheit ihrer Tochter sehr schmerzlich erlebt. Jede Nacht hat sie am Bett der Tochter verbracht und war psychisch und körperlich sehr erschöpft. Während des Besuches der Mitarbeiter des Hauspflegedienstes wurde die Kombination der Medikamente umgestellt. Am nächsten Tag hat der Hauspflegedienst das Mädchen bei vollem Bewusstsein angetroffen, sie arbeitete mit dem Computer. Ihr Leben wurde nicht länger, aber dank der Besuche des Hauspflegedienstes wurde die Qualität des Lebens wesentlich verbessert. Das Hauspflegedienst-Team hat ihr geholfen, Sinn in ihrem Leiden zu sehen und mit der Tatsache des sich nähernden Todes besser umzugehen. Durch die Hilfe wurde die Mutter auch körperlich und psychisch entlastet. Das Alter der Ehrenamtlichen war ähnlich wie das der Kranken, deshalb entwickelten sich ihre Treffen in eine freundschaftliche und tiefe Beziehung. Die Ehrenamtlichen haben erfahren, dass die Kranke nicht nur medizinische Behandlung und Pflege, sondern vielmehr geistige Unterstützung brauchte. Sie wollte über den Tod sprechen und sich mit einem Priester treffen. Die Eltern hatten Angst, in die geistigen Bedürfnisse ihrer Tochter tiefer einzugehen und waren selber nicht in der Lage , das Todes-Thema mit der Tochter zu besprechen, weil sie ihr und sich selbst nicht das Leid antun wollten. Auf alle Fragen des Mädchens wurde geantwortet: " ...Du wirst wieder gesund, wirst wieder gehen... Alles wird gut sein..."

Endlich hat die Kranke sich mit der Wirklichkeit abfinden können und sich mit ihren Angehörigen versöhnt, alle konnten somit den Tod sinnvoll erleben. Die Angehörigen sind auch weiter in Kontakt rnit dem Pflegeteam geblieben, man spürt bei ihnen das Bedürfnis auf eine "Trauer-Begleitung" nach dem Tod der Tochter. Sie hat diese Welt mit der Bitte an die Mitarbeiter verlassen, dass dieses Projekt weiter fortgesetzt werden sollte. Am Tage ihrer Beisetzung gelang es uns, die Vereinbarung mit allen Leitern der Polykliniken von Kaunas zu erreichen. Das bedeutet, sie werden die Mitarbeiter unseres Projektes annehmen, ihren Vorlesungen über diese Hauspflegemethode zuhören und nach ihren Möglichkeiten bei der Hilfeleistung für diese Kranken mit uns zusammenarbeiten .

Innerhalb eines Monats gelang es uns, mit jedem Leiter einen Vertrag über eine Zusammenarbeit zu unterschreiben. Jetzt haben wir das Projekt bei der Stadtverwaltung mit der Bitte um finanzielle Unterstützung für die Fortsetzung und Entwicklung des Projektes eingereicht. Aber die Chancen, dass wir diese Unterstützung bekommen, sind sehr gering. Bei allen, die wir in diesem Bereich angesprochen haben, haben wir betont, dass die Krankenpflege nur Dank Ihrer Unterstützung verwirklicht werden konnte. Also, nochmals danken wir Ihnen im Namen derjenigen, die manchmal auch ihre Lippen nur mühevoll öffnen können, aber ihre Dankbarkeit ist wirklich sehr groß. Dank diesem Projekt beginnen wir jetzt auch, einen sogenannten Trauerdienst zu organisieren. Hier versuchen wir, den Angehörigen der Verstorbenen, die sehr schwierig den Tod ihrer Lieben erleben, zu helfen. Im Februar haben wir eine hl. Messe fur die Verstorbenen in unserem Hauspflegeprojekt lesen lassen. Zusammen haben wir auch für unsere Wohltäter gebetet. Sie haben uns besonders geholfen.

Wir hoffen, dass Sie uns auch in Zukunft nicht vergessen. Ihre Hilfe ist für uns noch sehr notwendig.

In Dankbarkeit -
Ramune Jurkuviene
Vize-Direktorin
der Caritas Litauens


Sehr geehrte Freunde des KKV-Lohne


in Dankbarkeit für Ihre Unterstützung für das Hauspflegedienstprojekt in Kaunas, möchte ich Ihnen mitteilen, dass wir vor kurzem freudige Nachricht von Renovabis erhalten haben. Caritas Litauen hat dieses Projekt (Hauspflegedienst und Personalfoerderung) an Renovabis eingereicht, und jetzt ist die Finanzierungsbewilligung fur 15.000 EUR angekommen. Mit dieser Unterstützung wird es möglich, Hauspflegedienst in Litauen erweitern und vertiefen. Es ist möglich geworden auch dank Ihrer Hilfe, denn Ihre finanzielle bzw. moralische Unterstützung hat den Anfang gemacht und Fortsetzung des Projektes in "schwierigen" Tagen ermöglicht. Vergelt's Gott, das können wir auch im Namen unserer Hauspflegepatienten sagen! Ihre Hilfe und Unterstützung bleibt auch weiter sehr erwartet, weil das Renovabis-Geld, wie Sie gut verstehen können, sollen wir nur streng nach den Vorschriften des Projekts gebrauchen (in unserem Fall - für die Löhne der hauptamtlichen Hauspflegemitarbeiter, und nicht für Unterstützung der einsamen und bedürftigen Kranken, die manchmal wenigstens minimale Unterstützung dringend brauchen).  In dem Bereich der Krankenhilfe stossen unsere Sozialarbeiter und Mediziner immer auf die Situationen, wo nicht nur Pflege, sondern auch Medikamente, Lebensmittel, Kleidung, juristische Begleitung nicht weniger notwendig ist. Deswegen wirklich wesentliche Hilfe für Lösung karitativen und sozialen Probleme war fur uns früher (und wird sein auch in Zukunft) nicht fest an Projekte "gebundene" Spenden, so wie die von KKV. So können wir in Krisen-Situationen  den Bedürftigen schnell und real helfen.

Dankbar, mit freundlichem Segenswunsch

Ihr P. Robertas Grigas
Generaldirektor
Caritas Litauens


April 2002

Es wurde ein Gespräch mit dem Landescaritasdirektor Schneider geführt. Herr Schneider war vor kurzem in Litauen und hat sich einen Überblick über die akuten, notwendigsten Hilfsprojekte verschafft.

Das von uns zunächst unterstützte Diagnostikzentrum kann sich nach Aussage von Herrn Schneider, wenn auch mit Schwierigkeiten, selbst helfen. Durch eine stattliche Hilfe von 15.000 Euro von Renovabis an den Hauspflegedienst (letztes Jahr) wäre eine kleine Unterstützung unsererseits in diesem Jahr ausreichend.

Bei aller Schwierigkeit Prioritäten zu setzen, würde uns Herr Schneider das Projekt "Hilfe für schwangere Frauen" für Kaunas empfehlen.

Projekt "Hilfe für schwangere Frauen"
Seit etwa 10 Jahren bestehen in den litauischen Diözesen Beratungs- und Hilfsangebote für schwangere Frauen in Konfliktsituationen. Insbesondere die Hilfen für Alleinstehende werden immer mehr in Anspruch genommen und müssen verstärkt werden. Die ehrenamtliche Begleitung allein reicht nicht aus. Eine fachlich hierfür ausgebildete Sozialarbeiterin muss diesen Dienst begleiten.
Zum Ausbau dieser Dienste werden dringend Hilfen aus dem Ausland benötigt. Nur durch Patenschaften kann das Angebot aufrechterhalten und verstärkt werden. Geplant ist ein flächendeckendes Netz in jeder Diözese mit möglichst zwei Sozialarbeiterinnen, die diesen Dienst begleiten. Es gilt, neues Leben zu retten und Schwangeren eine Perspektive zu geben. Notwendig sind je Diözese pro Jahr 5000 Euro

In Vilnius und in Kaunas wurden von der Caritas mit Starthilfen aus den Oldenburger Land und aus Holland Häuser eingerichtet, in denen schwangere, alleinstehende Frauen vor und nach der Geburt ihres Kindes ein Zuhause erhalten. Die wirtschaftliche Lage dieser wertvollen Einrichtungen wird immer schlechter. Es werden daher dringend Partner gesucht, die durch eine jährliche Spende helfen, diesen Dienst aufrechtzuerhalten.

Ein Spendenaufruf wird in den nächsten Tagen an alle Mitglieder geschickt.
Unsere Vorsitzende, Frau Gisela Schockemöhle, wird mit einigen anderen KKVern die Spenden dann überbringen.

Juni 2003

KKV Lohne übergibt Spendengelder in Litauen

"Danke, dass wir noch geben können"

Dieser leicht veränderte Gedanke eines Freundes wurde uns bewusst, als wir vom 28.6.2003 bis zum 05.07.2003 in Polen und Litauen unterwegs waren, um 20.000,-- Euro an caritative Einrichtungen der Caritas Litauen und des Erzbistums in Kaunas, Litauen, zu überreichen. Der KKV Lohne hatte in einem Spendenaufruf um Unterstützung gebeten und diese ansehnliche Summe erhalten.

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Gisela Schockemöhle, 1.Vorsitzende des KKV Lohne, übergibt die Geldspende
an Robertas Grigas, Generaldirektor der Caritas Litauen



Es steht nicht nur in der Satzung des KKV, sondern sollte jedem wirtschaftlich besser gestellten (und wir in der Bundesrepublik sind fast alle so gestellt) im Hinblick auf die zukünftige gemeinsame Partnerschaft in der EU bewusst sein, dass Unterstützung der Eigenanstrengungen unserer Partnerländer dem allseitigen Wohl und Nutzen dient.

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Wir hatten es mit vorwiegend jungen Menschen zu tun, die beseelt waren von der Aufgabe zu helfen. Die in Eigeninitiative auf den Weg gebrachten Projekte brauchen zu deren Erfüllung unsere finanzielle Unterstützung.

So wurden u.a. unterstützt: das Familienzentrum mit Schwerpunkt Krisis Schwangerschaft, das Projekt "Würde des Kindes" für bedürftige Familien und Straßenkinder, ein Generationenhaus, in dem junge Mütter aus sozial schwierigen Verhältnissen mit einsamen, alten Menschen -um die sich sonst keiner kümmert- zusammenleben und die Armenküche, in der täglich 800 bis 1000 Menschen eine einfache, warme Suppe serviert werden.

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Den letzten Abend in Kaunas durften wir im erzbischöflichen Ordinariat als Gäste des Erzbischof Sigitas Tamkevicius bei einem gemeinsamen Abendessen verbringen.

Wir glauben, wenn auch auf sozialem Gebiet den ärmeren Ländern geholfen wird, wenn die Kinder und Jugendlichen die Chance der Mitgestaltung erhalten, ist eine gedeihliche Zusammenarbeit in der Zukunft wahrscheinlicher.


April 2005

Der Caritas Landesverband Oldenburg informiert den KKV Vorstand über die aktuelle Situation in Litauen und legte einen Spendennachweis über die Spende in Höhe von 15.000,00 Euro, die am 06.09.2004 an Litauen überwiesen wurde, vor. Die Spende wurde wie folgt verwendet:

    • 3000,00 Euro Schwangerenhilfe im Familienzentrum
    • 7000,00 Euro Caritas Zentrale, lebensnotwendige Hilfe, um die Arbeit aufrecht zu erhalten
    • 2500,00 Euro Caritas Projekt Litauen "Würde des Kindes", Familien in Not
    • 2500,00 Euro Armenküche, im Winter werden ca. 1000 arme Leute mit einer einfachen warmen Suppen versorgt.

    Mit der Zugehörigkeit zur EU hat sich in Litauen einiges geändert, z.B. Steuergesetze und Förderung bestimmte Projekte. Der Bedarf an Sachgütern ist nach wie vor groß, aber inzwischen kann man in Litauen auch alles kaufen. Die Preissituation ist teilweise vergleichbar mit unseren Preisen. Die nicht unerheblichen Transportkosten rechtfertigen daber nicht unbedingt entsprechende Spendentransporte.
    Nach ausführlicher Diskussion entschied sich der Vorstand zunächst für dieses Jahr noch einmal zur Fortführung der Spendenaktion. Die Spendengelder sollen vorrangig für Suchtprojekte (Selbsthilfegruppe), Armenküche, Würde des Kindes und ein Teil für die Verwaltung eingesetzt werden. Bei einem Besuch in Litauen soll dann entschieden werden, ob auch im nächsten Jahr noch einmal für Litauen gesammelt werden soll.

    Weitere Informationen zu Kaunas in deutscher Sprache unter Regionaltouristenzentrum Kaunas.