Geschichte des KKV1877 waren bei der Gründung des Verbandes die kaufmännischen Kongregationen (kirchliche Vereinigungen für bestimmte Aufgaben) wesentliche Bestandteile dieses neuen Bundes. Schon 12 Jahre vorher gab es den "Verband marianischer Kongregationen für junge Kaufleute", dessen Ziel es war, neben der Selbstheiligung, das katholische Leben zu aktivieren und besonders dem religiösen Apostolat zu dienen. Der KKV war während der Nazizeit von dem gleichen Schicksal betroffen, wie andere kirchliche Vereine, auch sein Weiterbestehen wurde von den Machthabern des Dritten Reiches nicht erlaubt. Um einem Verbot durch die Geheime Staatspolizei zuvorzukommen, beschloß der damalige Verbandsausschuß am 11.09.1938 in Köln die Auflösung des Verbandes. Mitglieder des KKV waren lange Jahre nur Angehörige der kaufmännischen Berufe (Selbständige, Angestellte, Lehrlinge). In jüngerer Zeit ergab sich, vor allem seit der Wiederbelebung des Verbandes nach dem zweiten Weltkriege auf Grund der hervorragenden Stellung des KKV in der Gesellschaft immer mehr die Notwendigkeit, den Verband für Beamte, Verwaltungs- und technische Angestellte, freie und ähnliche Berufe zu öffnen. Weiterlesen: Öffnung 1965 für weitere Berufsgruppen und Frauen Der Verband der katholischen Frauen in Wirtschaft und Verwaltung e.V., abgekürzt KKF genannt, besteht seit 86 Jahren. Er wurde 1901 durch Zusammenschluß gleichartiger Vereine gegründet. Bedeutung und Verpflichtung für die Frau von heute sind nach Zielsetzung des Verbandes: Der Jung-KKV, Bund junger Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung, versteht sich als Jugendverband, der sich an den Problemen seiner Mitglieder orientiert. Er versucht, ihre Fähigkeiten zu entwickeln, sich mit eigenen Problemen auseinanderzusetzen. Grundlage unserer Arbeit ist der uns verbindende Glaube an Jesus Christus. Orientierungsmaßstab für unser gesellschaftliches Handeln ist die katholische Soziallehre. |

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