Geschichte der Ortsgemeinschaft LohneKKV 100 Jahre alt1991 wurde der KKV 100 Jahre alt. In all den Jahren, besonders nach dem letzten Krieg, hat er es unter den Vorständen in verschiedenden Zusammensetzungen verstanden, aktives Leben im Verein zu gestalten, gleichzeitig auch versucht, dem KKV insgesamt durch Teilnahme an Veranstaltungen auf Bundes-, Diözesan und Bezirksebene Basis zu sein und Impulse zu geben. Aus der Frühzeit des OrtsvereinsDer Lohner Heimatforscher, der verstorbene Konrektor Joh. Ostendorf hat aus Anlaß des 60-jährigen Bestehens des KKV Lohne sowohl in Oldenburg als auch in der "Vechtaer Zeitung" gründlich recherchiert. In der »Vechtaer Zeitung" vom 17. Dezember 1891 fand er eine Notiz: "Hier und in Lohne sind Schritte getan, um Zweigvereine des Kath. Kaufm. Vereins zu Oldenburg ins Leben zu rufen. Wir begrüßen dies" - "Der Schreiber dieser Notiz", so schreibt Ostendorf , "muß sich im Vereinsleben der kaufmännischen Vereine nicht ausgekannt haben". Was ihm vorschwebte, konnten nicht Zweigvereine sein, also Glieder eines anderen Vereins. Gründung der Orstgemeinschaft Lohne1891 wurde die Ortsgemeinschaft Lohne gegründet Wiederbelebung nach dem 1. WeltkriegDas Vereinsleben ruhte offenbar während des 1. Weltkrieges. Zunächst versuchte man nach Kriegsende, rein wirtschaftliche Organisationen wie "Verein Lohner Industrieller" und die "Süd-Oldenburgische Kaufmannsgilde" zu aktivieren. Der Oldenburger KKVer, Bahnassistent Vogel, veranlaßte, dass der Hauptverband in Essen/Ruhr über Osnabrück für den KKV Lohne in die Bresche sprang. So weilten am letzten Donnerstag im Oktober 1922 die Herren Schneider und Knapstein aus Osnabrück in Lohne und sprachen zur Lohner Kaufmannschaft, mit Erfolg.Die Wiederbelebung des KKV Lohne erfolgte am 26.10.1922 im alten Vereinslokal Bitter. Nach dem zweiten WeltkriegDie eigentliche Wiederbelebung nach dem 2. Weltkrieg erfolgte nach einer vorausgegangenen längeren und lebhaften Diskussion junger Kaufleute am 27.2.1947 unter Leitung von Karl Prell in der Gastwirtschaft Schlarmann, wo man auf die Notwendigkeit einer kaufmännischen Vereinigung hinwies und eine offene Diskussion darüber führte. Dabei kam man zu der Überzeugung, den KKV - Katholisch-Kaufmännischer-Verein - wieder aufleben zu lassen. KKV-Vereinslokal schließt für immer die TürenEin Stück Heimat geht verloren. Am letzten Tag wurde es noch einmal richtig spät. Bis in die frühen Morgenstunden saßen sie zusammen und erinnerten sich an alte Zeiten. Schön war das. Aber auch traurig. Da war viel Melancholie im Spiel, sagt Ulrich Meiß. Die meisten seiner Stammgäste, erzählt der Wirt, wollten eigentlich noch mal eben auf ein Bier vorbeischauen und sind dann doch länger geblieben. Vielleicht mag vielen an jenem Abend zum ersten Mal bewusst geworden sein, dass ihr Stammlokal, das Hotel Deutsches Haus in Lohne, nun für immer seine Türen schließen wird. Prälat Antonius Busch - Präses des KKV Lohne von 1969 bis 2009
Weiterlesen: Prälat Antonius Busch - Präses des KKV Lohne von 1969 bis 2009 Vorstände des KKVWie schon erwähnt sind Archivunterlagen teilweise verbrannt, teilweise verlorengegangen oder nicht angelegt worden. Aus den noch vorhandenen Unterlagen bzw. aus der Erinnerung älterer Mitglieder ergibt sich, daß die maßgebenden Positionen wie folgt besetzt waren bzw.sind. |


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